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Übersicht der Rollenspiel-Conventions im deutschsprachigen Raum KW 46/2018 / Kurzvorstellung DreieichCon

Ich werde diese Aufstellung regelmäßig aktualisiert posten und dabei jeweils eine Con kurz vorstellen. Eine auf der ich schon war, eine auf die ich schon immer wollte oder eine von der ich das erste Mal gehört habe. Die Liste wird nach und nach erweitert und die Aufzählung vervollständigt. Ich nehme selbstverständlich auch gerne Hinweise entgegen!

 

Der 28. DreieichCon

 

Der Con im südlich von Offenbach gelegenen Dreieich zählt zu den größeren in Deutschland und ist lang etabliert, für viele ist er der „Jahresabschlußcon“. Neben vielen Rollenspielrunden sind wieder mehrere Lesungen auf dem Programm (Karl Heinz Witzko, Bernhard Hennen, Robert Corvus u. a.) und es gibt Vorträge und Workshops wo nicht nur verschiedene Verlage ihr Programm vorstellen sondern auch über Tipps + Tricks für Spielleiter gesprochen wird.

Daneben gibt es natürlich den Tabletop-Bereich wo u. a. Meisterschaften ausgetragen werden (Warmachine/Hordes, INFINITY), es werden Brettspiele vorgestellt und für Sammelkarten-Freunde gibt es ein Perry Rhodan-Turnier.

Für das leibliche Wohl wird auch hier gesorgt und es gibt die beliebte Kaffeeflatrate incl. limitierter Con-Tasse.

 

Con-Kalender

Datum Ort Veranstaltung
17. + 18. November Dreieich 28. DreieichCon
25. November Essen Was ’ne Con werden will
11. – 13. Januar Herne Morpheus 33
26. + 27. Januar Erlangen Erlanger Spielertage
1. – 3. März Hamburg AdventureCon
8. – 10. März Norddeich HeinzCon
9. – 10.März Mutterstadt 54. MuRoCo
23. März Diverse Gratisrollenspieltag
29. – 31. März Syke 26. Namenlosen Tage
3. – 5. Mai Basel Fantasy Basel – Swiss Comic Con
4. + 5. Mai Kiel Unicon
10. – 12. Mai Villingen-Schwenningen V-Con 19.1
18. + 19. Mai Oldenburg ORC
14. – 16. Juni Hamburg NordCon
15. 20. + 21. Juli Bonn FeenCon
15. – 18. August Heppenheim MantiCon
16. – 18. August Wesel Eulencon
5. + 5. Oktober Heidelberg Brain and Dice
19. + 20. Oktober Reutlingen ReuCon XXIII
8. – 10. November Villingen-Schwenningen V-Con 19.2

 

 

 

 

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Verfasst von - November 13, 2018 in Rollenspiel

 

Socken über Socken

Ich stricke gerne Socken. 90% dabei ist einfaches Stricken in der Runde, gut nebenbei zu machen z. B. bei Zugfahrten oder Rollenspielrunden. Und man kann nie genug Socken haben – einmal wegen der Abwechslung und dann halten sie auch länger. Hier kommen einige der Socken die ich in der letzten Zeit gemacht habe – unterschiedliche Techniken / Materialien / Farben.

Wassermelone – von unten gestrickt, nachträgliche Ferse

French Brocade – von unten gestrickt, Mosaikmuster aus Hebemaschen

 

Longitudinal – quer gestrickt, ein interessantes Konzept

 

Grasgrün – von unten gestrickt, nachträgliche Ferse

Spiderman – von unten gestrickt, Mosaikmuster aus Hebemaschen

Tennarisukka – von unten gestrickt, „veganes“ Garn

Drachenzopf – von unten, nachträgliche Ferse. Und das erste (und vorerst letzte Mal) was mit Zopfmuster

Kuschelsocken aus Alpakka-Strumpfgarn

 

Mehr Infos zu Garnen etc. im PDF

 
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Verfasst von - November 9, 2018 in Stricken, Häkeln etc.

 

Einflüsse auf die deutsche Sprache: Auf Burgen und bei Hof

Ja so warns de oidn Rittersleut…


Wer diesen Post liest beherrscht die deutsche Sprache zumindest zum Teil. Aber was ist das überhaupt, dieses „Deutsch“? Wo kommt es her, wie und durch wen (und warum) wurde es beeinflusst? Wie kamen viele Worte und Redewendungen in die deutsche Sprache die wir heute selbstverständlich im Alltag benutzen?

Heute möchte ich aus der Zeit der Burgen und Ritter berichten. Deren Hinterlassenschaften findet man nicht nur malerisch auf Bergen entlang des Rheins sondern auch, teils gut versteckt, in unserer Sprache: Worte die sich während dieser Zeit entwickelt haben oder eingebürgert wurden.


Ganz oben in der Gesellschaft stand natürlich der Kaiser der seinen Vasallen Lehen gab. Zur Verwaltung hatte er Ministeriale denn Papierkram gab es schon immer. Für Recht und Ordnung sorgten die Ritter. Sie konnten nicht nur kämpfen, nein – sie waren edel und wussten was Tugend und gute Manieren waren, auch wenn sie nicht alle an der Tafelrunde saßen.

Es gab Turniere wo die Kämpfer mit ihren Schwertern und Lanzen sich gegenseitig auf Panzer und Visier schlugen um den begehrten Preis zu erhalten. Dabei mussten sie hurtig sein denn Fehler konnten böse ausgehen.

Bei Festen waren alle in Samt gekleidet und lauschten dem Klang von Posaune und Flöte. Auch beim Tanz musste so ein Ritter aufpassen – trat er beim Tanz einer feinen Dame auf die Zehen, so war er schnell als Tölpel verschrien. Ob im Palast oder im Pavillon, höfisches Parkett war glatt und eckte man mit dem Verkehrten an konnte man schnell im Turm landen.


Diese uns wohl bekannten Worte kamen aus unterschiedlichen Sprachen. Sie wurden teils aus einheimischen Worten der mittelhochdeutschen und mittelniederdeutschen Sprache gebildet weil es eben keine Worte gab für eine Sache oder ein Konzept. Teils kam aber mit einer Sache auch deren Name zu uns (Samt kam über Frankreich nach Mitteleuropa). Ursprungssprache waren teils noch das Latein, meist aber Französisch und – wohl nur in dieser Zeit so einflussreich – Niederländisch.


Alle Abbildungen: Pixabay

 
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Verfasst von - November 7, 2018 in Deutsch

 

Zufallsfund: The Fun Lovin‘ Crime Writers‘ Top Scottish Songs

Manchmal stolpert man über Sachen die man irgendwo liest oder hört oder sieht und denkt sich: „Da könntest du mal drüber schreiben“. Meist tut man’s nicht – diesmal hab ich’s geschafft 😉

Das Schottische Nationalmuseum hat bis 25. November eine Ausstellung über die Geschichte der schottischen Popmusiks und neben vielen Veranstaltungen ist auch auf der Webseite einiges zu entdecken und zu hören. Mein Zufallsfund kommt von einer Sammlung von Playlists von „10 beste schottische Pop Songs“ – dort blieb mein Auge an dem Namen der Krimischriftstellerin Val McDermid hängen (im Fernsehen z. B. „Hautnah – Die Methode Hill“.

Anscheinend ist McDermid gemeinsam mit anderen Krimiautoren (Mark Billingham, Stuart Neville, Doug Johnstone and Chris Brookmyre) in einer Band und sie haben gemeinsam eine Playlist eingereicht die man sich auch über Spotify anhören kann. Ich finde es spannend diese Liste anzuschauen und zu lesen wieso sie diese Songs ausgewählt haben.

 
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Verfasst von - Oktober 6, 2018 in Musik

 

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Einflüsse auf die deutsche Sprache: Die Römer

Worum geht es?

Wer diesen Post liest beherrscht die deutsche Sprache mehr oder weniger gut. Aber was ist „deutsch“? Wo kommt es her, wie und durch wen (und warum) wurde es beeinflusst? Wie kamen viele Worte und Redewendungen in die deutsche Sprache die wir heute selbstverständlich im Alltag benutzen? Dazu möchte ich mehr oder weniger regelmäßig schreiben und beginne heute mit der Kolonialmacht die vor 2000 Jahren einen Teil des heute deutschsprachigen Raums beherrschte. Ihr Einfluss ist bis heute sichtbar, in architektonischen Hinterlassenschaften, aber eben auch in der Sprache – und das nicht nur in Städtenamen wie Köln oder Trier.


Als die Römer frech geworden…


Da kamen sie, gesandt von ihrem Kaiser, bauten Straßen auf denen die Legionäre zu den Kastellen mit ihren Wälle aus Pfählen marschierten. Es wurden Häuser gebaut mit festen Mauern, mit Fenstern damit Licht in die Kammern kam. Die Fußböden wurden gepflastert oder mit Estrich versehen. An den Pfosten und Pfeilern waren Halter für die Fackeln, die Häuser hatten Keller und waren mit Schindeln gedeckt.


Und als sie dann nach einigen Jahrhunderten wieder abzogen, da haben sie die kursiv gesetzten Worte hier gelassen. Diese haben alle einen lateinischen Ursprung und wurden damals in unsere Sprache übernommen.

Es gibt da noch viele kleine interessante Einzelheiten – z. B. ist Mauer im deutschen weiblich, das lateinische Original Murum männlich. Die Germanen kannten bis dahin nur die noch lange im Fachwerk gebräuchlichen Wände aus geflochtenen Zweigen, mit Lehm beschmiert (Wand kommt vom Winden der Zweige). Die Wand war weiblich, Murum ist das Gleiche in gemauert – also auch weiblich 😉


Zum Weiterlesen:

Wer sich für dieses Thema interessiert dem rate ich zur Anschaffung eines etymologischen Wörterbuches, zwei der Standards sind der  „Kluge“und der „Wahrig“ (letzte Ausgabe von 2002). Vieles was schon länger in unserer Sprache ist findet sich aber auch im klassischen Deutschen Wörterbuch der Brüder Grimm.

Abbildungen: Pixabay

 
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Verfasst von - September 27, 2018 in Deutsch

 

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Mein lila Yeti

Ich möchte immer mal vorstellen was bei mir auf den Nadeln ist oder gerade fertig gestellt. Beim lila Yeti muss ich etwas länger ausholen 😉

Letztes Jahr im September habe ich mit einer Freundin die Veranstaltung „Bielefeld spinnt“ besucht und dort stundenlang in den verschiedensten Garnen und Fasern geschwelgt. Man war zwar nach kaum einer halben Stunde schon vollkommen überwältigt vom Farbenrausch und den Garnen wo eines schöner war als das andere – aber wer weiß was am nächsten Stand auf einen wartet?

Wie stets bei solchen Veranstaltungen habe ich eine Einkaufsliste von der auch nicht abgewichen wird. Diesmal stand unter anderem darauf ein Garn für ein Tuch das ich schon länger stricken wollte. Es sollte einfarbig sein oder höchstens leicht meliert und als Material hatte ich mir etwas Edles vorgestellt, weich aber glänzend. Seide mit Merino vielleicht oder Seide mit Yak. Also an jedem Stand geschaut ob da etwas war was mir gefiel und ein Foto gemacht damit ich es hinterher wieder finden kann.

Yeti1.png

Interessanterweise habe ich dann Garn gekauft von einer Färberin gar nicht so weit entfernt von mir. Es war ein schöner Farbton, auch wenn er sich blöd fotografieren lässt, irgendwie lila – je nach Beleuchtung mal mehr ins blau, mal mehr ins weinrot. Und auch der Name hat mir gefallen – das Garn heißt „Yeti“. Also kam der Yeti mit heim. Der Strang landete in meinem Karton mit dem „guten “ Garn und musste jedes Mal mit mir kuscheln wenn ich diesen öffnete. Sooooo weiches Garn 🙂

Pläne sind beim Stricken nicht anders als im richtigen Leben – sie überleben den Kontakt mit dem „Feind“ nicht. Sollte ich wirklich ein solch kompliziertes Lacemuster mit einem mir so wertvollen Garn arbeiten? Wenn da was nicht klappte… So lag das Garn im Karton und wartete auf seinen Einsatz, wurde im Frühjahr gewickelt und lag dann wieder herum.

Also ging ich in mich und heraus kam: Ich wollte mit dem Garn gar nichts Kompliziertes machen, durch den schönen Glanz würde es vermutlich bei einem einfachen Projekt besser wirken. Ich wühlte mich durch Anleitungen (ich mag keine Dreiecktücher, aber dazu später irgendwann mehr) und ließ mich dann von „The Age of Brass and Steam Kerchief“ von Orange Flower Yarn inspirieren. Halbmondförmig, glatt rechts, mit ein paar einfachen Lochreihen als Auflockerung.

Das Garn lässt sich wirklich wundervoll stricken, es ist sagenhaft weich und kuschelig und durch die Seide doch schön glänzend und auch bei warmem Wetter kann man damit gut arbeiten. Auch wenn die letzten Reihen sich etwas lang zogen (es waren dann wohl mehr als 300 Maschen), das Tuch war schnell fertiggestellt. Jetzt muss es „nur noch“ gespannt werden…

Erfreulicherweise blieb auch noch ein ordentlicher Rest von dem Garn über. Was ich damit vorhabe? Woher soll ich das jetzt schon wissen, aber ich denke drüber nach!

 
 

Tiere im Rollenspiel

Nein, ich rede nicht von Tieren als Mitspielern. Wenn aber jemand darüber etwas zu berichten hat – immer her damit! (Und irgendwann will ich noch Pugmire spielen, aber dazu vermutlich in einem späteren Post). Worüber ich schreiben möchte sind Tiere die im Rollenspiel die Gruppe begleiten. Sei es nur als Reit- oder Lasttier, als Haustier oder als tierischer Vertrauter – es gibt viele davon.

(Irgendwann spiele ich einmal eine rothaarigen junge Frau mit grünen Augen mit einer Katze, vielleicht ist sie sogar Besenmacherin und hat ein Ansichtsexemplar davon dabei? Klischees sind dafür da dass man mit ihnen spielt!)

Ich stelle jetzt einfach mal ein paar Tiere vor die mir im Gedächtnis geblieben sind:

  • Pferd wurde als Zugtier für einen Karren gekauft. Ich war Spielleiterin und als nach vier Sitzungen das Tier immer noch keinen Namen bekommen hatte da hieß es jetzt offiziell Pferd.
  • Fluffy begegnete uns als Kampfhund eines Gegners – groß, dunkles Fell, nicht ungefährlich. Aber Fluffy war schlau und das Fleisch mit dem wir ihn bestachen war ein gutes Argument. Kurzum, Fluffy wechselte die Seiten. Er war durch eine lange Kampagne bei uns, wurde später teils zum Höllenhund und dadurch noch gefährlicher – für die anderen 😉
  • Dummkopf – ein Frettchen. Dummkopf wurde als verletztes Jungtier im Wald gefunden, geheilt und aufgezogen. Zahm war Dummkopf, vor allem weil er so niedlich war + jeder ihn füttern wollte. Aber abgerichtet war er nicht. Ständig machte er nur Dummheiten, so war er auch zu seinem Namen gekommen.
  • Schaf – ein Regenbogenschaf. Wie genau Schaf zu der ziemlich wortkargen Albin gekommen ist, darüber schweigen beide. Nun ja, Schaf schweigt selten aber außer der Albin verstand das nur einmal eine sehr mächtige Fee. Ansonsten ist Schaf recht freundlich und lässt sich auch gerne streicheln, hat aber keine wirklich im Abenteuer anwendbaren Fähigkeiten.
  • Jean-Luc – ein Einrad fahrender Frosch. Ja, genau so kam er uns entgegen und wir waren auch verblüfft. Es stellte sich heraus dass Jean-Luc ziemlich viel Wissen und Können in den unterschiedlichsten Bereichen der Magie hatte. Nichts ist beschämender für einen Abenteurer als von einem Frosch gerettet zu werden…
  • Crane – ein Rabe. Fragt mich nicht wieso der Rabe „Kranich“ heißt. Er konnte zwar reden aber darüber hat er geschwiegen. Er war eine Art Vertrautentier eines Gruppenmitgliedes aber mochte diesen nicht wirklich. Irgendwann wurde Crane los geschickt einen Verdächtigen zu beobachten. Da geriet er in eine interessante Falle die seine Federn ausfallen ließ. Nachdem er nach stundenlangem Fußmarsch bei uns ankam hat er mit seinem „Herrn“ kein Wort mehr gewechselt bis die Federn nachgewachsen waren.

Was haben euch für interessante Tiere begleitet? Was für Ideen habt ihr für einen tierischen Begleiter?

 
Ein Kommentar

Verfasst von - Juli 7, 2018 in Rollenspiel