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CK2: Playing a Merchant Republic / Hanseatische Probleme

After building the Kingdrom of Israel it’s now time for the Rise of the Hansa!

Nachdem ich berichtet habe wie es mir erging bei der Errichtung des Königreichs Isreal geht es hier um den Aufstieg der Hanse.

And again the warning: I cheat. A lot. Cheat-Codes are meant to be used. I’m not interested in playing against the worst odds, I want to have fun and see results.

Zu Beginn wieder die Warnung: Ich schummele. Ziemlich viel. Cheat-Codes sind mein Freund. Ich bin keine die bergauf bei Gegenwind spielt um mich zu beweisen. Ich will Spaß haben und Ergebnisse sehen.

There are the well known Merchant Republics like Venice but as someone from Northern Germany playing the merchants of the Hansa had a special appeal. Though the Hanseatic League as a political body wasn’t comparable to the cities of the Mediterranean – but who cares, it’s a game.

Es gibt die weltbekannten Handelsrepubliken wie Venedig aber als Norddeutsche hat es für mich einen besonderen Reiz die Hanse zu verkörpern. Auch wenn die Hanse als politische Einheit eigentlich nicht vergleichbar ist mit den Städten des MIttelmeeres – egal, ist ein Spiel 😉

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The start of this game was easy to find: there is an entry in the timeline called „The rise of the Hansa“ and the leader of the Hansa is one of the playable chars offered.

Der Start des Spiels ist offensichtlich: es gibt einen Eintrag in der Zeitachse und bei den zu dem Zeitpunkt spielbaren Republiken ist die Hanse aufgeführt.

There are several differences that make playing a republic like playing a totally different game. First the succession: you can choose your heir but the head of the Hansa is chosen from the heads of the five leading families. Prestige and Age are factors but you can influence it with money 😉 Every adult male of your family that lives in your court raises the numbers of trade posts you can have – contrary to the settings where unlanded males make problems here you can’t have enough sons!

Es gibt viele Unterschiede und eine Republik zu spielen ist oft wie ein ganz anderes Spiel. Das fängt mit der Nachfolge an: man kann innerhalb der Familie den Erben bestimmen, aber das Haupt der Hanse wird unter den Familienvorständen ausgewählt abhängig von Prestige und Alter – und natürlich der Höhe der „Wahlkampfschatulle“. Jeder männliche Erwachsene der Familie der daheim lebt erhöht die Anzahl der möglichen Handelsposten – also keine Sorgen mit zu viel Söhnen die man irgendwo mit Landbesitz versehen muss weil sie sonst rebellieren.

Every family has a palace where you can build things (similar to the baronies) which increases your stats or give you more troops. Most important is the Palace itself, every expansion raises the possible number of trade posts.

Jede Familie hat einen Palast in dem man Gebäudeteile ausbauen kann, ähnlich wie in Baronien. So kann man Truppenzahl erhöhen oder monatliches Prestige bekommen. Am wichtigsten ist da das Hauptgebäude des Palastes, Ausbaustufen bringen eine Erhöhung der Anzahl der Handelsposten.

So how to play? I read a few ‚tips and tricks‘ and a lot of them tell you to hinder the other families of your republic as much as possible, kill them and send them to holy orders or whatever. But if I want the Hansa to be the leading merchant power I need a lot of trade posts which means big families. So I try to make my family the „primus inter pares“ – let them marry and spawn, but the spouses with much prestige are for me. I try to marry them to lowborn people or simple courtiers.

Also wie Spielen? Ich hab ein wenig gestöbert und meist wird empfohlen die Männeranzahl der konkurrierenden Familien klein zu halten mit allen Mitteln. Aber eine starke Hanse gibt es nurmit vielen Handelsposten und dafür braucht es jeden Mann. Also sorge ich dafür dass sie sich zwar vermehren, aber nur mit Ehepartnern die wenig oder kein Prestige bringen.

The image is a clue: soon after the start the crusade starts. Those who contribute most are rewarded after a successful crusade. The political entity contributing most gets to provide the head fo the new crusader kingdom – you can chose this beneficiary for you family in advance. You can support the war effort financially (these monies are distriputed between the participants) and you can get an artifact. These give monthly prestige and other bonuses.

Das Bild ist ein HInweis darauf: kurz nach Beginn des Spiel wird zum Kreuzzug gerufen. Wer zum Erfolg am meisten beiträgt wird nach erfolgreichem Abschluss belohnt. Entweder jemand aus der Familie kann König des neuen Kreuzfahrerkönigreiches werden (oder Königin, glücklicherweise für eine Republik kann man da auch eine Frau wählen), es gibt anteilig Geld oder Reliquien die monatich Prestige o. ä. geben.

I just started for the third time, I hope I can tell you more about playing a republic soon.

Ich habe gerade zum dritten Mal neu begonnen, bald werde ich wohl mehr berichten können wie man eine erfolgreiche Republik spielt 🙂

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Verfasst von - Februar 21, 2019 in Gaming

 

Different times, different settings, different chars / Andere Zeiten, andere Chars

Living means change. As we go through life we change: our body, our minds, our tastes, how we think and feel. These changes influence everything and thus the characters we play (and the systems and settings they belong to) change. I want to show you some of my chars in a more or less random order. Connected with that is the system they belong to – some chars and concepts can only exist in a specific system while others are more universal.

Leben ist Veränderung – wir verändern uns in Körper und Geist, im Denken und Fühlen. Diese Veränderung beeinflusst alles, auch die Charaktere die man sich für seine Rollenspielrunden aussucht. Oder die Systeme in denen man spielt – manche Chars sind nur in einem Setting möglich, andere Chars und Konzepte sind weit verbreitet. Ich werde hier in loser Folge einige dieser Figuren vorstellen, aktuelle und eingemottete.



The setting/system: Sundered Skies

Sundered Skies is a Dark Fantasy setting for the Savage Worlds system by TripleAceGames. It’s a post-something setting or, as the official information puts it:

„A shattered world. A thousand floating islands. A constant glow of madness. Sundered Skies begins where every other world ends.“

Sundered Skies, oder auf deutsch Die geborstenen Himmel, sind ein Setting für Savage Worlds. Es spielt in einer Welt nach dem Bersten, voller schwebender Inseln und vom nimmerendenden Glühen beleuchtet.

The character: Dvalin Thornfoot // Dvalin Dornenfuß

Dvalin is a dwarf, an old dwarf. In a way even he doesn’t know how old he is – though he isn’t feeble hist strength isn’t what it used to be. And there are things he can’t remember anymore… But what he does know: he isn’t old enough to remember the shattering of the world. No dwarf is. Perhaps some elves can remember that… but why would they want that? Whatever was before doesn’t matter.

Dvalin ist ein alter Zwerg, ein sehr alter. Seine Kraft hat schon nachgelassen. Er scherzt manchmal mit den Jungspunden dass er schon mehr vergessen hat als sie bisher gelernt. Das mag durchaus sein – aber auch er ist nicht alt genug um sich an den Weltenbruch zu erinnern, das große Bersten. Niemand ist so alt… ausser vielleicht ein paar Elfen.

By trade he is a craftsman – one of the dwarven engineers that serve the Artificier, their god, with their daily work. He’s able to wield magic which is called „Weird Science“ (When I read that I was hooked – weird science and a god that’s a sentient steam machine, what’s not to like?). Though he doesn’t use that often. His companions know that his crossbow has the ability to send shock blasts – but if there’s more to it and if the did that himself… who knows. They see an old dwarf who can repair everything and can get the most broken-down ships seaworthy again. Often crotchety and prone to soliloquy, he’s kind of a stereotype and he plays that to his advantage.

Er kümmert sich um alles Handwerkliche. Er ist einer jener Zwerge die ihrem Gott (einer riesigen belebten Dampfmaschine) mit ihrer Arbeit dienen. Er kann mit Magie umgehen („Verrückte Wissenschaft“ heisst die hier – als ich den Begriff gelesen habe war mir klar was ich spiele). Seine Begleiter kennen ihn aber eher als den alten Zwerg der quasi alles reparieren kann und auch noch so kaputte Kähne wieder seetüchtig bekommt. Oft mürrisch und zu Selbstgesprächen neigend ist er das wandelnde Klischee und nutzt das auch manchmal zu seinem Vorteil.


Picture source: TripleAceGames

 
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Verfasst von - Februar 16, 2019 in Rollenspiel

 

Crusader Kings 2: Das Königreich Israel

Crusader Kings 2 habe ich schon lange gespielt musste aber vor über einem Jahr eine Pause einlegen: mein Laptop war zu alt und das Spiel lief nicht mehr. Gut, das liess mir mehr Zeit für meine anderen Hobbys. Aber als jener Laptop dann Anfang Dezember endgültig den Geist aufgab und ich mir einen neuen zulegte, war einer meiner ersten Gedanken „Endlich wieder CK2!“

Vor der Pause hatte ich gerade die „Sons of Abraham“-Erweiterung gekauft und mit dem Versuch begonnen das Königreich Israel zu errichten. Denn was hätte die Geschichte mehr verändert? Es geht bei CK2 um das Spiel mit der Geschichte, um „was wäre, wenn“ – das beginnt schon beim ursprünglichen Startzeitpunkt von 1066. Was wäre, wenn Wilhelm halt nicht der Eroberer gewesen wäre? Aber eigentlich hätte es unsere heutige Welt nicht sehr beeinflusst ob nun England oder Frankreich oder Holland zur Großmacht geworden wären. Aber ein stabiles jüdisches Königreich hätte sicherlich einiges verändert.

Zu Beginn eine Warnung: Ich schummele. Ziemlich viel. Cheat-Codes sind mein Freund. Ich bin keine, die bergauf bei Gegenwind spielt, um mich zu beweisen. Ich will Spaß haben und Ergebnisse sehen.

Erstes Problem: es gibt nur zwei spielbare jüdische „Chara1kter“. Einer in Ostafrika und der andere am Nordende des Kaspischen Meeres, weit weg vom Mittelmeer. Wenn man sich die Religionskarte anschaut fühlt man sich an „Ganz Gallien…“ erinnert 😉 Ich habe mich für Khazaria entschieden. Zwar ist man nicht unabhängig, aber das ist kein großes Problem.

Nun hat man dann die Wahl sich entweder mit Byzanz anzulegen oder drumherum zu arbeiten. Ich habe mich dann für letzteres entschieden und erst ein Königreich aufgebaut – ein kleiner Krieg gegen diesen Nachbarn und jenen… Ich musste nur meine Vasallen davon abhalten Kriege zu führen und damit auf die Nase zu fliegen. Der Vorteil wenn man eine seltene Religion hat: es gibt eigentlich immer einen Grund jemandem den Krieg zu erklären.

Ich war dabei mich langsam entlang des Kaspischen Meeres nach Süden vor zu arbeiten als ich Glück hatte: Die christlichen Kreuzzüge waren erfolgreich und es entstand das Königreich Jerusalem. Und der König dort war einverstanden eine meiner Töchter mit seinem Sohn zu verh2eiraten. Als jenes Königreich nach ein paar Jahren von den Fatimiden erobert wurde, hatte ich meinen Schwiegersohn mit seinem Anspruch auf Jerusalem an meinem Hof 🙂

Also wurde ein paar Jahre aufgebaut, Verbündete und Truppen gesammelt und dann versucht den Anspruch durchzusetzen. Glücklicherweise waren die Fatimiden gerade in zwei andere Kriege 3.pngverwickelt – auch ein knapper Sieg ist ein Sieg.

Anscheinend gefiel dem Papst ein jüdischer Herrscher in Jerusalem nicht so, jedenfalls konnte ich herausfinden, dass du eine Vorwarnung bekommst, wenn ein Kreuzzug gegen dich geplant ist. Den hab ich, auch mit Cheats, nur sehr knapp überstanden.

Danach war es relativ einfach: die zehn Jahre Waffenstillstand nutzen um Truppen zu bilden, dann warten bis die Fatimiden mal wieder mit jemandem anders kämpfen, einen heiligen Krieg um ein Fürstentum anfangen – so lange bis man alle Grafschaften hat. Ich musste dann noch kurz den Maltesern den Krieg erklären denen eine Baronie in Beirut gehörte und dann konnte ich das Königreich Israel errichten.

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W5as übrigens eine neue Flagge brachte. Ich habe dann noch ein paar Jahre weiter gespielt um zu schauen wie die anderen Mächte reagieren – bisher kam noch kein Kreuzzug 😉

 

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Verfasst von - Februar 12, 2019 in Gaming

 

RPG-Blog-O-Quest #41: Blut und Stahl

Ihr kennt dieses „Da könntest du auch mal was zu schreiben“? Wo man es dann nie tut? Tja, ich hab meinen inneren Schweinehund kurz entschlossen vor die Tür gesetzt (vielleicht wird er ja vom Winde verweht) und mich an den Rechner begeben.

Angeregt wurde ich durch eine „Werbung“ vimg_20171230_114311on Nerd-Gedanken auf dem inoffiziellen Discord der Drachenzwinge letzten Sonntag. Solange hab ich diesen Tab schon auf im Browser und mich heute endlich dazu durchringen können etwas zu schreiben. Vermutlich ist es deswegen etwas länger geworden – aber hey, wenn wir nicht mal eben 1000 Worte lesen könnten würden wir nicht Rollenspiel betreiben, oder?

Lieber strahlende Kriegerheldin oder zwielichtiger Söldner?

Richtige „Helden“ liegen mir nicht so, ebenso wenig aber zwielichtige Gestalten. Meine Charaktere sind eher das Nachbarskind das – wieso auch immer – nicht daheim geblieben ist, sondern durch die Welt zieht. Zum Spielen eines Kämpfers bin ich erst spät gekommen – Nichtkämpfer und Magier bekommen doch eindeutig weniger blaue Flecken ab 🙂 Ich fing mit Gardisten an – Kämpfer-Chars aber auch soziale und andere Fähigkeiten.

Die Kurve hab ich genommen vor ca. zwei Jahren mit einem Splittermond-Char. Meine zwergische Fischerin (yep, typische Profession eines NKs) bekam in ihrem ersten Abenteuer eine schicke Axt geschenkt und musste natürlich lernen damit umzugehen. Eigentlich war die Fischerin für Cons etc. gedacht aber ich bekam dann die Gelegenheit mir ihr in eine regelmässige Runde einzusteigen. Dort war auch jemand mit Nahkampf-Fähigkeiten gefragt, sie lernte dazu, und seitdem ist Taira leicht verschrien dafür den Gegner die Knie zu zertrümmern 🙂

Spielst Du selbst einen Kriegercharakter? Wenn ja, stelle ihn oder sie hier doch einfach mal vor – wenn nein, verrate Deinen Lesern, warum Du keinen Kriegercharakter spielst.

Einen Kriegercharakter habe ich. Wobei er sich nicht als Krieger sieht. Ja, crossgender ist es auch noch. Und DSA. Für alle, die nicht schreiend weggelaufen sind, erzähle ich auch was über ihn 😉

Harunian hat eine Ausbildung hinter sich deren meisten Absolventen als Leibwächter tätig sind. Wenn böse Stimmen behaupten, dass einige sich auch als das betätigen wovor Leibwächter schützen sollen – böse Stimmen gibt es überall, nicht wahr? Und seine Ausbildung hat ihm vermittelt sich nicht auf den vermeintlichen Schutz von Rüstung zu verlassen. Nur mit seinen zwei Kurzschwertern steht er dem Feind gegenüber: „Wenn du getroffen wirst, warst du nicht schnell genug“ wurde ihm oft genug erzählt. Zumindest bei seinem Lehrmeister scheint das zu klappen also hat er sich zum Ziel gesetzt das auch zu können – und das bedeutet üben, üben, üben.

(Wie weit er damit in der G7 kommen mag… ich nehme noch Wetten an)

Pleiten, Pech und Pannen gibt es immer dann, wenn Spieler kritisch auf Würfel treffen. Teilt eure Erinnerung an den witzigsten, seltsamsten, unpraktischsten oder gefährlichsten Patzer in einer Kampfsituation!

Nun ja – es war ein Patzer in einer Kampfsituation. Allerdings war es nicht direkt ein Patzer im Kampf. Etwas mehr als vier Jahre ist es her. Wer „Auf kleiner Flamme“ kennt weiß es einzuordnen, wenn ich sage dass wir auf dem Hof eines verlassenen Herrenhauses einem Oger begegnen. Nun war meine Bardin (Char vom Typ „Spiel was du nicht bist“) zwar eifrig bei der Sache, hat auch eine Waffe an der Seite – aber das mit dem Einschätzen von kniffligen Situationen…

Jedenfalls beschaute sie aus der Deckung des halb zerfallenen Tores den Hof und dieses merkwürdige, ihr unbekannte Wesen und kam (böser, böser Patzer) zu dem Ergebnis „Der hat bestimmt nur Angst!“. Ging also langsam auf den Oger zu und begann leise zu singen – das beruhigt doch sicher, nicht wahr? Vermutlich brauchte der Oger etwas länger mit dem Reagieren, weil ihm so etwas noch nicht passiert war. Aber dann holte er aus und hat meine Bardin mit einem (für ihn) sanften Schlag an die Mauer des Herrenhauses geklatscht. Dort glitt sie dann langsam herunter und fiel für den Rest des Kampfes aus 🙂

Größere Schlachten verkommen im Pen’n’Paper gerne zu einer üblen Würfelorgie. Wie handhabt Ihr das Kampfgeschehen mit vielen beteiligten NPC in eurer Spielrunde und welche Elemente braucht es, damit eine Massenschlacht für Dich spannend bleibt?

Ich fasse, wenn es größere Mengen Gegner sind, diese gerne zusammen zu Gruppen. Die drei Bogenschützen in den Bäumen oder zwei Dutzend angreifende Ratten. Wenn das System dafür keine Regeln hat bastele ich mir etwas zusammen und mache wildes Handwedeln. Ein Kampf soll spannend sein aber überschaubar und nicht den ganzen Abend dauern.

Kein Kriegerleben ohne Blut und Tod – was war die schlimmste Wunde oder der epischste Tod, den Du im Kampfgeschehen bisher miterlebt hast?

So richtig episch war noch nichts. Aber wenn man da gerade einen wirklich gelungenen Treffer austeilt (oder auch abbekommt) mit X Trefferpunkten auf einen Körperteil und darüber näher nachdenkt wie der betreffende Kopf oder Arm wohl gerade aussieht… Da könnte man glatt zum Pazifisten werden.

Bonusfrage: Nennt eure kriegerische Lieblingsklasse (gern auch Kombiklasse) und das dazugehörige Rollenspielsystem!

Im Moment beschäftige ich mich gerade mal wieder mit „Der eine Ring“ und auch mit dem Kampfsystem dort. DER hat keine eigentlich Klassen, es gibt „Berufungen“ – sie haben zwar Auswirkungen auf den Char, verändern einige Werte, sind aber mehr Informationen zum Hintergrund, zum „wie“ als zum „was“. Das Kampfsystem insgesamt ist eher schlank, es gibt auch keine zig Waffen oder Rüstungen.

Aber es gibt hier etwas, was irgendwie zum Coolsten gehört das ich kenne. Es wird bei DER mit Erschöpfung gearbeitet und es gibt eine Schwelle ab der Erschöpfung negative Auswirkungen hat. Wenn ich einen Lederhelm trage und mich dieser Schwelle nähere, kann ich im Kampf den Helm abnehmen und mir „frische Luft verschaffen“ und mein Erschöpfungswert sinkt.

Diese Szene kann man sich doch richtig bildlich vorstellen, oder? Ein Kampf, längerer Schlagabtausch, mal ist ein Kämpfer im Vorteil, mal der andere. Dann nutzt einer eine kleine Pause, reißt sich den Helm vom Kopf und wirft ihn beiseite, streicht sich vielleicht noch die verschwitzten Haare aus der Stirn, holt tief Luft und dringt wieder erstarkt auf den Gegner ein.

So macht Kampf Spaß!

 

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Steem ist mehr als nur Bloggen auf einer Blockchain. Schau mal rein oder frag mich 🙂

 

 

 

 
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Verfasst von - Februar 9, 2019 in Rollenspiel

 

Mal wieder nichts geworden – ribbeln und noch mal…

Oft verschließt man beim Häkeln oder Stricken die Augen vor der Tatsache dass da einiges schief läuft und mit noch so viel gutem Willen zu keinem guten Ende zu bringen ist. Eine Zeit lang hilft es vielleicht das Problem zu ignorieren aber früher oder später wird einem klar: Das wird nix – das wird aufgeribbelt!

Das hatte ich letztens bei einer Baumwollmütze. Zu eng – also aufribbeln. Und das war hervorragend als Begleitung zum Steemmonster-Spiel. Da wartet man auf einen Gegner und dann darauf dass der fertig ist usw.

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Normalerweise wird man Garn nach dem Aufribbeln in einen Strang wickeln, anfeuchten und leicht gespannt trocknen. Da ich dies aber gleich wieder verstricken wollte und das auch im Hebemaschenmuster hat mich eine leichte Krause nicht gestört – das fällt bei Hebemaschen nicht so auf. Ich hab zwei der drei Garne erstmal um das alte Knäuel gewickelt und das graue auf eine Nostepinne. Das ist dieses merkwürdige aussehende Gerät – auch Wickelholz genannt – und es tut genau das. Damit kann man Garn, z. B. von einem Strang, zu einem Knäuel wickeln bei dem man hinterher den Faden aus der Mitte holen kann.

Ich fange ab indem ich das Fadenende mit Tesafilm am Griff befestige (es gibt sicherlich professionellere Methoden als meine) und dann das Garn einige Male locker um das Holz wickele, diese Windungen hoch schiebe und das einige Male wiederhole. Wenn ich eine Grundlage habe beginne ich das Garn in Form einer 8 um das Holz zu wickeln und bewege es dabei von oben nach unten und zurück während ich die Nostepinne mit der anderen Hand leicht drehe. Ist kompliziert zu erklären, schaut euch vielleicht ein Video an 😉

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Die Bilder oben zeigen die ersten Momente beim Wickeln, unten sieht man wie ich Garn und Wickelholz halte: Die linke Hand hält das Garn und führt es hoch + runter am Holz, die rechte dreht das Holz. Habt ruhig etwas Spannung im Garn beim Wickeln, wenn ihr das Holz heraus zieht bleibt ein Loch. Das wird ja ausgefüllt vom Garn und dadurch entspannt sich das Garn. Das letzte Bild zeigt wie es jetzt aussieht. Und ja, ich hab da Tesafilm drum gewickelt. Würde ich bei Mohair oder Angora nicht machen aber hier hilft es hervorragend!


 

Also keine Angst vor Niederlagen beim Handarbeiten (und anderswo) denn wenn man aus ihnen lernt werden sie zu Siegen. Ich wünsche euch ein wunderschönes Jahre 2019 voll mit Projekten an denen ihr Spaß habt und bei denen ihr lernt – einfach immer eine Masche nach der anderen nehmen im Leben!

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Verfasst von - Februar 1, 2019 in Stricken, Häkeln etc.

 

Wieso ich nichts in „Übersee“ kaufe

Ich bestelle ja einige Bücher und Rollenspielmaterial in den USA, aber nur als PDF. Wieso? Tja, schaut mal:

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Und nein, das ist kein schwerer Schuber mit dicken Hardcover-Bänden was ich da kaufen wollte. Da geht es um einen Spielleiter-Schirm. Ein flaches Stück bedruckter Pappe.

Also ich mag ja Spielleiter-Schirme (auch wenn ich sie nicht brauche weil ich meist online spiele). Und einige haben wirklich wunderschöne Grafik auf der Rückseite – der Schirm für der „Der Eine Ring“ würde als Triptychon jede Wand schmücken. Aber sooo dringend war es dann doch nicht. Bei DriveThruRPG hab ich mir das PDF geholt, ist vielleicht auch besser weil auch bei mir Regalfläche nur begrenzt vorhanden ist.

 
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Verfasst von - Januar 24, 2019 in Rollenspiel

 

Übersicht der Rollenspiel-Conventions im deutschsprachigen Raum KW 1/2019

Zum Jahresanfang alle mir bisher bekannten Termine für dieses Jahr damit Kurzurlaube geplant werden können. Ich werde wohl das Rollenspiel-Jahr mit den Namenlosen Tagen oder dem hannöverschen Keks starten, die Heinz-Con wird auch dieses Mal vermutlich ausfallen müssen.

 

Datum Ort Veranstaltung
11. – 13. Januar Herne Morpheus 33
18. – 20. Januar Freudenstadt F.R.O.S.T. 23
26. + 27. Januar Erlangen Erlanger Spielertage
1. – 3. März Hamburg AdventureCon
8. – 10. März Norddeich HeinzCon
9. + 10.März Mutterstadt 54. MuRoCo
23. März Diverse Gratisrollenspieltag
29. – 31. März Syke 26. Namenlosen Tage
13. + 14. April Hannover KeksCon
3. – 5. Mai Basel Fantasy Basel – Swiss Comic Con
4. + 5. Mai Kiel Unicon
10. – 12. Mai Villingen-Schwenningen V-Con 19.1
18. + 19. Mai Oldenburg ORC
14. – 16. Juni Hamburg NordCon
29. + 30. Juni Berlin Sonnencon
20. + 21. Juli Bonn FeenCon
15. – 18. August Heppenheim MantiCon
16. – 18. August Wesel Eulencon
6. – 8. September Melle TeutoCon
7. + 8. September Diverse Tage des Gesellschaftsspiels
5. + 6. Oktober Heidelberg Brain and Dice
19. + 20. Oktober Reutlingen ReuCon XXII
8. – 10. November Villingen-Schwenningen V-Con 19.2
 
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Verfasst von - Januar 3, 2019 in Rollenspiel